In Vaihingen/Enz gibt es am Montag den 12.12.11 um 18:30 Uhr bis ca. 19 Uhr eine
Bürgerversammlung gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus auf dem Vaihinger Marktplatz.
Damit möchten wir zeigen, dass rechtes Gedankengut keinen Platz in unserer Gesellschaft hat.
Bitte kommt alle und bringt eine Kerze mit!
Die Aktion beinhaltet eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der Rechtsterroristen, einige kurze Redebeiträge, etc.
Bitte macht auf diese Veranstaltung aufmerksam.
Mehr Informationen gibt es in der Samstags-Ausgabe der VKZ oder auf Anfrage.
Organisiert wird die Aktion von einem breiten Bündnis der KZ-Gedenkstätte, dem Jugendgemeinderat, einigen Vaihinger Schulen, der ev. und kath. Kirche, der Friedensgruppe Kleinglattbach, der Grünen Jugend, allen Partien, die zurzeit im Landtag vertreten sind, der Partei Die Linken, den Freie Wähler und privat Personen.
Am 17.11. War wieder Bundesweiter Bildungsstreik. Auch wenn wir mittlerweile eine Grün-rote Regierung haben. Denn viele der Bildungsversprechen der Grünen sind nach der wahl in hintergrund gerrückt, da die spd sich als wirtschaftspartei beweisen will und versucht 2012 die netto-null zu schaffen.
Doch was aus dem Bildungsstreik in Stuttgart wurde, ist unverantwortlich. Wurde doch auf den Flyern noch mit der Gesamtschule und besseren Bildungsangeboten geworben, so wurde aus dem als Bildungsstreik angemeldetem Protest am Ende eine Platform für Kommunisten um ihre ideale ins Volk zu mischen. Die Parolen lauteten unter anderem “Antikapitalista” und die Reden von Rebell und sds ( ”Students for a Democratic Society”) bezogen sich alle nur darauf, dass unser schul- und ausbildingssystem kommunistisch werden soll, wenn es sich überhaupt noch um Bildung drehte und nicht auf einmal um “Truppen raus aus Afghanistan” oder unsere Finanzpolitik ging.
Auch in Ludwigsburg wurde demonstriert. Im Gegensatz zu der in Stuttgart dominierenden Gruppe linker Kapitalismus-Gegner, traf man hier jedoch auf eine kleine Truppe von ca. 50 engagierten Jugendlichen, denen es ausschließlich darum ging, ihrer Unzufriedenheit gegenüber der jetzigen Bildungssituation in Deutschland Luft zu machen. In ihren Ansprachen forderten sie vor allem mehr individuelle Bildung, Mitspracherecht und Chancengleichheit.
Von der sonst so typischen Wut und Empörung über die Regierung konnte man auf der Demo trotz der aufgezeigten Mängel und Schwächen in unserem Bildungssystem allerdings nicht viel spüren.
Die Tatsache, dass der Konflikt um einen neuen Bahnhof in Baden-Württemberg zurzeit so viel mehr Reaktion hervorruft, als der Protest für bessere Bildung, macht deutlich, dass der Drang die Bildungspolitik in Deuschland zu reformieren für Jugendliche wohl nicht von so bedeutender Wichtigkeit zu sein scheint, dass es sich lohnt, dafür auf die Straße zu gehen.